Dann lieber gar keine Regierung

Glückliches Belgien! Über fünfhundert Tage hatte unser Nachbarland keine amtierende Regierung!

Na und? Hat es dem Land geschadet?

Überhaupt nicht! Die Menschen hatten weiterhin ihre Arbeit, die Geschäfte waren voller Waren, niemand wurde entlassen, der Strom kam weiterhin aus der Steckdose, Ärzte, Feuerwehren und Krankenfahrzeuge waren weiterhin im Einsatz. Das Leben ging einfach weiter. Und eine Regierung, die nicht im Amt war, konnte  auch keinen Unsinn fabrizieren. Logisch.

Schade, daß das bei uns anders läuft. Unsere Regierung produziert seit ihrem Amtsantritt munter Mist am laufenden Band. Egal ob Frühverrentung, Milliarden für Banken und Südländer, Maut, Mindestlohn, Mietpreisbremse , Maklergebühren, usw.: Alles nur Müll. Das tollste: Sie geben es sogar zu!  Und wir einfachen Bürger  dürfen es hinterher wieder  ausbaden. GroKo, das steht nicht nur für Große Kosten. Manche sagen auch: Großes Kotzen.  Grokodile oder Groko-Graupen, beides wären treffende Bezeichnungen für unser Regierungspersonal.  Wenn man überhaupt hinter dem ganzen Aktionismus eine Sinnhaftigkeit erkennen will: Das ganze läuft auf eine Schwächung unseres  Wirtschaftsstandortes hinaus. Das mag unsere maroden Nachbarn freuen, die dann im Vergleich mit uns wieder etwas besser dastehen.

Nur ein Beispiel: Mindestlohn. Unsere linken Nachbarn, die Franzosen, haben sogar einen Mindestlohn von über 9 Euro pro Stunde. Mit dem Effekt, daß praktisch keiner der Jugendlichen aus dem problematischen Vorstadtbezirken von Paris und anderswo überhaupt eine Arbeit angeboten bekommt. Die leben dann von Sozialhilfe und Kriminalität. Das kosten den Staat dann wieder richtig Geld. Und deswegen müssen anschließend wieder die Steuern erhöht werden für diejenigen, die sich brav abrackern. Und das ganze äffen wir nun nach. Tolle Aussichten! Ach ja: In einer Hinsicht schafft Mindestlohn tatsächlich neue Jobs: Bei den staatlichen Kontrolleuren. Über Tausendfünfhundert neue Planstellen werden bei den Zollbehörden geschaffen.  Die sollen dann im Land herumreisen und die Einhaltung der Mindestlöhne kontrollieren.

Maut? Mal gerade 5% der Autos  auf deutschen Straßen haben ein ausländisches Kennzeichen. Und dafür sollen wir jetzt alle mit der PKW-Maut bestraft werden. Angeblich soll uns das ja nichts kosten. Wer’s glaubt, wird selig. Es kostet in jedem Fall einen riesigen Verwaltungsaufwand, der mehr verschlingt als was das ganze einbringt. Belgien und Holland werden uns dann ebenfalls zur Kasse bitten.  Nebeneffekt bei uns: tausende neuer unproduktiver Stellen in dem Ämtern und Verwaltung. Die blödsinnige Begründung, selbst von Sozis mit teilnahmslosen Schulterzucken vorgetragen: Es steht so im Koalitionsvertrag!

Und die Außenpolitik? Da  haben wir es uns inzwischen  sowohl mit Russen als auch den Amerikanern verscherzt. Es könnte einem Angst und Bange werden. Und unsere europäischen  Nachbarn? Da haben wir zig-Milliarden nach Griechenland gepumpt. Inzwischen braucht Frau Merkel siebentausend Polizisten als Personenschutz, wenn sie sich in Athen blicken lässt. Adenauer kam noch mit sieben Begleitern aus. Dankbarkeit für die viele Kohle, die wir darunter getragen haben? Fehlanzeige! Erfolgreiche Außenpolitik sieht anders aus.  Nur gut, daß wir momentan hier in Zentraleuropa noch in  friedlichen Zeiten leben.

Wofür haben wir eigentlich eine Regierung? Warum können die uns nicht einfach mal in Ruhe lassen? Warum immer dieser hektische populistische Aktionismus?

Das fragt sich

Euer Bernd



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