Warum ich am Sonntag der AfD meine Stimme gebe

Liebe Freunde, das ist eine ganz persönliche Rechtfertigung. Zu oft habe ich es in letzter Zeit erlebt, daß mich viele von Euch entsetzt angeschaut haben, sobald ich mich als AfD-Anhänger geoutet habe: Was, Du bist Antieuropäer? Und Du willst zurück zur DM?  Meine Antwort: Blödsinn! Gerade weil ich das Beste für uns und für Europa und auch für die gemeinsame Währung möchte, deswegen bin ich AfD beigetreten. Und deswegen engagiere ich mich. Mit Spenden und persönlich als Helfer im Wahlkampf.

Ganz ehrlich, ich habe mich, wie auch fast alle von uns,  über die gemeinsame Währung gefreut. Damals, 2002, als neues Geld in unseren Taschen klimperte. Kein österreichischer Keller kann mehr beim Umrechnen beschubsen, kein holländischer Händler mal eben Gulden und Deutsche Mark mit eins zu eins in die eigene Tasche wirtschaften. Das ist gut so und so soll es auch bleiben. Obendrein sind die Motive der hübschen neuen Münzen in unserem Portemonnaie  auch Symbole einer gemeinsamen christlich abendländischen Herkunft: Dante Alighieri  für Italien, Cervantes für Spanien, das Johanniterkreuz für Malta und so weiter. Besonders habe ich mich gefreut über Finnland, das als einziges nordeuropäisches Land der Union beigetreten ist. Ein Land, dem ich beruflich durch jahrelange Projektarbeit verbunden war und wo ich neue Bekannte und Freunde gewonnen habe.

 Das große Aber: Unsere Politiker haben uns belogen. Der Euro ist nicht eine Währung wie etwa der US-Dollar oder der Schweizer Franken. Es gibt einen gravierenden Unterschied: In den USA haftet kein Staat für die Misswirtschaft eines anderen. Wenn Kalifornien pleitegeht, dann berührt das Nevada und Florida genau so wenig wie jeden anderen US-Bundesstaat. Gleiches gilt für die Schweiz: Kein Kanton muß für die Schulden eines anderen Landesteils aufkommen. Und genau so wurde uns auch der Euro versprochen. Ein gebrochenes Versprechen. Wir haben längst die Schuldenunion.  Ohne Not, nur weil unsere Politiker den Weg des geringsten Widerstandes gegangen sind. Zu Lasten kommender Generationen. Nach uns die Sintflut!

Fast zweihundert Wirtschaftsprofessoren haben 2012 in einem verzweifelten Aufruf vor der Schuldenunion gewarnt. Wer es noch einmal nachlesen will, hier:   http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/protestaufruf-der-offene-brief-der-oekonomen-im-wortlaut-11810652.html

Alle Parteien im deutschen Bundestag bis auf die Linke haben diese Warnung in den Wind geschlagen.  Die Gründung der AfD als Alternative für Deutschland war nur folgerichtig.  Und ich bekenne mich dazu und hoffe auf ein gutes Ergebnis am kommenden Sonntag.

Euer Bernd


4 Kommentare on “Warum ich am Sonntag der AfD meine Stimme gebe”

  1. Hans Albrecdht sagt:

    wer wie ich das Buch „Europa braucht den Euro nicht“ aufmerksam gelesen hat, und das habe ich sogar 2 mal, versteht auch Deinen Artikel gut und Dein Anliegen, AfD zu wählen.
    Es ist nur schade, daß einige kleinere Parteien/Gruppierungen mit ähnlichen Ansichten zu einer gemeinsamen europäischen Währung sich nicht einigen wollen.

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  2. Lieber Hans,

    Wenn Du einverstanden bist, dann kann Deine Tabellen gerne in die Buchrezension einarbeiten. Schicke sie mir dann einfach per Mail zu, dann werde ich den Beitrag auf dem Blog ergänzen.
    Herzliche Grüße

    Bernd

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